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Ansturm aufs Rettichfest

geschrieben von Freitag, 06 Mai 2016 21:31

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Unglaublich, was für ein Andrang auf den Tüllinger Berg an Christi Himmelfahrt herrschte. Bei frühsommerlichen Temperaturen und vor allem strahlendem Sonnenschein lockte das traditionelle Rettichfest der Freiwilligen Feuerwehr Haltingen Hunderte von Besuchern an, darunter auch OB Dietz und den Abgeordneten Armin Schuster. Die Plätze an den Tischen und Bänken waren permanent belegt, so dass es sich die Besucher auch im Gras gemütlich machten. Das Team um Abteilungsleiter Jürgen Engler hatte bis in den Abend mächtig zu tun. Die vielen Helfer kamen kaum nach, die beliebten Rettiche zu putzen und zu schneiden und die Butterbrote zu streichen. Die Radieschenbrote waren gegen 13.30 Uhr schon ausverkauft. Auch Grillwürste und natürlich Getränke waren sehr gefragt. An der separaten Sekttheke war kaum ein Plätzchen zu ergattern.

Strohmeier kündigt seinen Rückzug an

geschrieben von Montag, 11 April 2016 14:58

Weil am Rhein-Ötlingen (rewe). Bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr hat Hubert Strohmeier, stellvertretender Stadtbrandmeister, auf die im nächsten Jahr anstehende Neuwahl des stellvertretenden Kommandanten hingewiesen. In diesem Zusammenhang kündigte der seit 2007 amtierende Vize-Kommandant der Versammlung an, dass er sich entschieden habe, sein Amt und auch das als Kommandant bei der Stadtabteilung zur Verfügung zu stellen und somit seine aktive Feuerwehrzeit zu beenden. Als Gründe nannte Strohmeier den Wunsch, „es etwas ruhiger und endlich mehr Zeit für die Familie zu haben“. Der aus einer Feuerwehrfamilie stammende Hubert Strohmeier, den Kreisbrandmeister Stephan Glaisner für 40 Jahre Feuerwehrdienst ehrte (siehe nebenstehenden Bericht), hat sämtliche Dienstgrade durchlaufen. Von 1991 bis 2010 war Strohmeier auch Abteilungskommandant von Friedlingen.

Hochmotiviert und gut ausgebildet

geschrieben von Montag, 11 April 2016 14:55

Ein arbeits- und ereignisreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Weil. Besonderes Highlight war das Jubiläum zum 150. Bestehen der Feuerwehrabteilung Stadt. Es gab aber auch wieder jede Menge Einsätze, die verdeutlichten, wie umfangreich und vielfältig die Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen im Vergleich zu früheren Jahren geworden ist. Von Renate Wendt Weil am Rhein. So musste die Feuerwehr zu 268 Einsätzen ausrücken: Brände, Auslaufen von Chemikalien, Austritt von Gasen, Unfälle, Tierrettung und einiges mehr. Nach flotten Musikvorträgen durch den Spielmannszug unter der Leitung von Michael Schiessel konnte Stadtbrandmeister Klaus Gempp unter anderem Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Bürgermeister Christoph Huber, Kreisbrandmeister Christoph Glaisner, Kreisverbandsvorsitzender Günter Lenke sowie Ricardo Wittlin, den Präsidenten des Feuerwehrvereins Basel, begrüßen. Gempp freute sich über die „hochmotivierte und gut ausgebildete Mannschaft“, durch die die anspruchsvollen Aufgaben gemeistert werden konnten. Zusätzlich lobte der Stadtbrandmeister die gute trinationale Kooperation. Gempp zufolge könne sich auch die „Ausrüstung sehen lassen“. Dabei dankte er der Stadt. Als „ideal“ für die Einsätze tagsüber wertete Gempp zudem, dass nun zwölf Feuerwehrangehörige bei der Stadt beschäftigt seien. Hinzu kommen noch als weitere Tageskräfte der neue hauptamtliche Leiter der Feuerwache, Frank Sommerhalter, sowie die weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter mit Jürgen Kniephoff, Stefan Kirn und Roland Schmidt. „Magenschmerzen“ bereiten Gempp jedoch die nicht mehr zeitgemäße und viel zu kleine Unterkunft der Feuerwehrabteilung Märkt – ein Problem, das bald angegangen werden müsse. Die Feuerwehr Weil setzt sich zurzeit aus 156 Aktiven, 83 Mitgliedern der Altersabteilung, 20 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sowie aus 20 Aktiven, sechs Mitgliedern in Ausbildung und 65 passiven Mitgliedern beim Spielmannszug zusammen. Hubert Strohmeier, stellvertretender Stadtbrandmeister, ließ das Feuerwehrjahr 2015 Revue mit einer beachtlichen Bilanz Revue passieren. Ergänzt wurde der Jahresbericht durch einen eindrucksvollen Film von Joel Salathe und Martin Ecker. Insgesamt aufgelistet wurden im Jahresbericht 55 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, 35 Wohnungsbrände, 35-mal Öl auf der Straße, 25 Wohnungsöffnungen, 17 Krankentragelagerungen, 15 Fahrzeugbrände, 14 Verkehrsunfälle mit eingeklemmter Person. 12-mal brannte Unrat, und es gab Wassernot, zehn Flächenbrände und sieben Unwetterschäden. Sechsmal mussten die Wehrleute zur Rheinrettung ausrücken. Gartenhüttenbrände, Tierrettung, Betriebsunfälle sowie Gas- und Chemiekalieneinsätze, Personensuche und Ölunfall auf dem Rhein gab es unter anderem zudem. 235-mal war die Abteilung Stadt im Einsatz, die Abteilung Haltingen hatte 62 Einsätze, die Abteilung Märkt 25 und die Abteilung Ötlingen sechs. „Um dies alles leisten zu können, bedarf es einer guten Ausbildung aller Feuerwehrangehörigen“, sagte Strohmeier. Zu den vielen Einsätzen kamen noch 157 Übungen und Ausbildungen hinzu. Auch einige gesellige Veranstaltungen und Feste gab es. Ergänzend zu den Ausführungen seines Stellvertreters erinnerte Stadtbrandmeister Klaus Gempp noch an den Besuch von Innenminister Reinhold Gall in der Feuerwache sowie an die sehr gut aufgenommene Feuerwehr-Ausstellung im Museum am Lindenplatz, die noch bis 26. Juni zu besichtigen ist. Über geordnete Finanzen berichtete Kassenwart Lukas Eggs, die die Kassenprüfer Björn Wissler und Lukas Guggenbühler bestätigten.

Verdienstvolles Wirkensdfg

geschrieben von Montag, 11 April 2016 14:41

Weil am Rhein-Ötlingen (rewe). Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weil wurden langjährige Feuerwehrleute geehrt, außerdem gab es Beförderungen. Für 20 Jahre Feuerwehrdienst wurden von Oberbürgermeister Wolfgang Dietz geehrt: Löschmeister Patrick Diegel (Abteilung Ötlingen), Hauptfeuerwehrmann Volker Hoffmann (Abteilung Stadt) und Hauptfeuerwehrmann Christian Trimborn (Abteilung Haltingen). Für jeweils 30 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurden Hauptfeuerwehrmann Andreas Müller (Abteilung Stadt), Hauptfeuerwehrmann Frank Sutter (Abteilung Ötlingen) und Brandmeister Uli Weber (Abteilung Märkt). Außerdem übergab der Oberbürgermeister an Michael Koger noch offiziell die Bestellungsurkunde zum ehrenamtlichen Stellvertreter des Abteilungskommandanten der Abteilung Ötlingen. Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ehrte Kreisbrandmeister Christoph Glaisner für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst jeweils Hauptfeuerwehrmann Daniel Zimmermann (Abteilung Stadt) und Hauptfeuerwehrmann Michael Heine (Abteilung Ötlingen). Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für eindrucksvolle 40 Jahre Dienst erhielten vom Kreisbrandmeister Hauptfeuerwehrmann Wolfgang Kaufmann (Abteilung Haltingen) sowie Hauptbrandmeister und stellvertretender Stadtbrandmeister Hubert Strohmeier (Abteilung Stadt). Die Ehrennadel in Gold mit Diamant für 40 Jahre Musik im Spielmannszug erhielten die Querflötistin Karin Hoferer sowie der im Fachbereich Musik landesweit engagierte Leiter des Spielmannszugs, Michael Schiessel. An Beförderungen standen an: Jeweils als Anwärter Waldemar Reider (Abteilung Märkt), Simon Ruser (Abteilung Stadt) und Marc Sutter (Abteilung Ötlingen). Befördert zu Feuerwehrmänner wurden (jeweils aus der Abteilung Stadt): Marko Benci, Sebastian Hegger, Simon Huttner, Immanuel Kral, Raffael Rimkus, Marco Ruser, Joel Salathe, Marcel Winzer sowie aus der Abteilung Haltingen Johannes Trimborn. Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurde Tomasz Bossek (Abteilung Stadt. Jeweils aus der Abteilung Stadt befördert zum Hauptfeuerwehrmann wurden Jan Malte Jessen, Matthias Pflugmann und Kai Schlesier. Zum Löschmeister befördert wurden Michael Huber (Abteilung Märkt) und Achim Janitschek (Abteilung Stadt.

Feuerwehr sieht Probleme beim Rangierbahnhof

geschrieben von Mittwoch, 02 März 2016 14:07

Der Rangierbahnhof ist für die Weiler Feuerwehr schwieriges Terrain, das großen Aufwand bedeutet. Sie fordert ein Havariebecken und bessere Zufahrtswege.

Die jüngsten Gefahrguteinsätze haben es einmal mehr gezeigt: Der Rangierbahnhof ist für die Freiwillige Feuerwehr ein schwieriges Terrain. Daran haben auch die vielen Anläufe, die die Stadt und die Feuerwehr Seite an Seite in den vergangenen Jahren unternommen haben, um Verbesserungen herbeizuführen, nichts geändert. Die Forderung nach einem sogenannten Havariebecken, auf das defekte Waggons rangiert werden könnten, um etwa austropfende Flüssigkeiten gefahrlos für die Umwelt umpumpen oder gefährliche Stoffe umladen zu können, gehört ebenso dazu, wie eine bessere Wasserversorgung entlang der Gleisanlagen und auch kürzere Zufahrtswege.

"Die Situation ist für uns nach wie vor sehr problematisch", erklärt denn auch Stadtbrandmeister Klaus Gempp nach dem jüngsten Einsatz. Der hatte sich zwar nach mehr als zwei Stunden, die die Analyse der unmittelbar im Bahnhofsbereich austropfenden Flüssigkeit gedauert hatte, als relativ harmlos herausgestellt. Der Aufwand für die Feuerwehr war gleichwohl enorm.

Der Weg des Wassers ist zu weit

Da es sich nach den Frachtpapieren und der Kennzeichnung an dem undichten Kesselwagen um eine leicht entzündliche und explosive Flüssigkeit handeln sollte, hatte die Feuerwehr zunächst den Bahnhof abgesichert. Um dafür genügend Wasser herbeizuschaffen, mussten Schlauchleitungen von der Müllheimer Straße auf der Höhe des Hotels Leopoldshöhe bis an den Bahnhof und von dort über die B 3 hinweg durch die Unterführung bis an das entsprechende Gleis gelegt werden – eine nähere Wasserentnahmestelle gibt es nicht.

Immerhin ist im Bereich des Bahnhofs der Zugang zu den Gleisen eher unproblematisch – ganz anders als an den meisten anderen Stellen zwischen Weil und Haltingen. Von der östlichen Seite, entlang der B 3, sind die Gleise so gut wie nicht erschlossen. Meist müssen die Feuerwehrmänner von der westlichen Seite her ihre Einsätze starten und in schwerer Atemschutzmontur lange Wege über die Gleise hinweg zu Fuß absolvieren, um an die Einsatzstellen zu gelangen.

 

Für Gempp sind die jüngsten Einsätze denn auch Anlass, nicht locker zu lassen und einmal mehr an die alten Forderungen zu erinnern. Vielleicht, so die Hoffnung, lassen sich ja doch noch Verbesserungen durchsetzen.

Kontakt

Feuerwehr Weil am Rhein
Basler Straße 41
79576 Weil am Rhein
tel. ++49 7621 73333
info [at] feuerwehr-weilamrhein.de

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