Hochmotiviert und gut ausgebildet

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Ein arbeits- und ereignisreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Weil. Besonderes Highlight war das Jubiläum zum 150. Bestehen der Feuerwehrabteilung Stadt. Es gab aber auch wieder jede Menge Einsätze, die verdeutlichten, wie umfangreich und vielfältig die Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen im Vergleich zu früheren Jahren geworden ist. Von Renate Wendt Weil am Rhein. So musste die Feuerwehr zu 268 Einsätzen ausrücken: Brände, Auslaufen von Chemikalien, Austritt von Gasen, Unfälle, Tierrettung und einiges mehr. Nach flotten Musikvorträgen durch den Spielmannszug unter der Leitung von Michael Schiessel konnte Stadtbrandmeister Klaus Gempp unter anderem Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Bürgermeister Christoph Huber, Kreisbrandmeister Christoph Glaisner, Kreisverbandsvorsitzender Günter Lenke sowie Ricardo Wittlin, den Präsidenten des Feuerwehrvereins Basel, begrüßen. Gempp freute sich über die „hochmotivierte und gut ausgebildete Mannschaft“, durch die die anspruchsvollen Aufgaben gemeistert werden konnten. Zusätzlich lobte der Stadtbrandmeister die gute trinationale Kooperation. Gempp zufolge könne sich auch die „Ausrüstung sehen lassen“. Dabei dankte er der Stadt. Als „ideal“ für die Einsätze tagsüber wertete Gempp zudem, dass nun zwölf Feuerwehrangehörige bei der Stadt beschäftigt seien. Hinzu kommen noch als weitere Tageskräfte der neue hauptamtliche Leiter der Feuerwache, Frank Sommerhalter, sowie die weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter mit Jürgen Kniephoff, Stefan Kirn und Roland Schmidt. „Magenschmerzen“ bereiten Gempp jedoch die nicht mehr zeitgemäße und viel zu kleine Unterkunft der Feuerwehrabteilung Märkt – ein Problem, das bald angegangen werden müsse. Die Feuerwehr Weil setzt sich zurzeit aus 156 Aktiven, 83 Mitgliedern der Altersabteilung, 20 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sowie aus 20 Aktiven, sechs Mitgliedern in Ausbildung und 65 passiven Mitgliedern beim Spielmannszug zusammen. Hubert Strohmeier, stellvertretender Stadtbrandmeister, ließ das Feuerwehrjahr 2015 Revue mit einer beachtlichen Bilanz Revue passieren. Ergänzt wurde der Jahresbericht durch einen eindrucksvollen Film von Joel Salathe und Martin Ecker. Insgesamt aufgelistet wurden im Jahresbericht 55 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, 35 Wohnungsbrände, 35-mal Öl auf der Straße, 25 Wohnungsöffnungen, 17 Krankentragelagerungen, 15 Fahrzeugbrände, 14 Verkehrsunfälle mit eingeklemmter Person. 12-mal brannte Unrat, und es gab Wassernot, zehn Flächenbrände und sieben Unwetterschäden. Sechsmal mussten die Wehrleute zur Rheinrettung ausrücken. Gartenhüttenbrände, Tierrettung, Betriebsunfälle sowie Gas- und Chemiekalieneinsätze, Personensuche und Ölunfall auf dem Rhein gab es unter anderem zudem. 235-mal war die Abteilung Stadt im Einsatz, die Abteilung Haltingen hatte 62 Einsätze, die Abteilung Märkt 25 und die Abteilung Ötlingen sechs. „Um dies alles leisten zu können, bedarf es einer guten Ausbildung aller Feuerwehrangehörigen“, sagte Strohmeier. Zu den vielen Einsätzen kamen noch 157 Übungen und Ausbildungen hinzu. Auch einige gesellige Veranstaltungen und Feste gab es. Ergänzend zu den Ausführungen seines Stellvertreters erinnerte Stadtbrandmeister Klaus Gempp noch an den Besuch von Innenminister Reinhold Gall in der Feuerwache sowie an die sehr gut aufgenommene Feuerwehr-Ausstellung im Museum am Lindenplatz, die noch bis 26. Juni zu besichtigen ist. Über geordnete Finanzen berichtete Kassenwart Lukas Eggs, die die Kassenprüfer Björn Wissler und Lukas Guggenbühler bestätigten.

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 April 2016 14:57

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