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329 Einsätze, ein neuer Rekord

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Weil am Rhein (sif). Gefordert wie noch nie waren die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr. Zu 329 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr im zurückliegenden Jahr ausrücken. Das sind 61 Einsätze mehr als 2015 – ein neuer Rekord.

Zu der Hauptversammlung der Gesamtwehr im vollbesetzten katholischen Gemeindehaus konnte Kommandant Klaus Gempp unter anderem den Bundestagsabgeordneten Armin Schuster, Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Erster Bürgermeister Christoph Huber, etliche Stadt- und Kreisräte, Kreisbrandmeister Christoph Glaisner, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, Günter Lenke, Ehrenkommandant Albert Fuchs sowie Vertreter benachbarter Wehren aus dem In- und Ausland begrüßen.

 

Bilanz

Der scheidende stellvertretende Kommandant Hubert Strohmeier legte eine eindrückliche Bilanz vor. Der Großteil der 329 Einsätze, nämlich 142, waren technische Hilfeleistungen wie Unwetterschäden, Wassernot oder Türöffnungen. Bei 64 Bränden – vom Kleinbrand bis zum Wohnungsbrand –­ und 26 Verkehrsunfällen war die Hilfe der Feuerwehr ebenso gefragt wie bei 15 Gefahrgutunfällen, meistens im Umschlagbahnhof, sowie 13-mal bei der Rettung von Menschen aus dem Rhein. Brandmeldeanlagen hatten 53-mal ausgelöst.

Den Löwenanteil der Einsätze hat mit 268 die Abteilung Stadt bestritten, während auf Haltingen 100, Märkt 40 und Ötlingen zehn entfielen. „Um das alles leisten zu können, bedarf es einer guten Ausbildung aller Feuerwehrleute, die durch regelmäßige Übungen sowie Aus- und Fortbildungen sichergestellt wird“, betonte Strohmeier.

 

Personalstand

Als große Herausforderung bezeichnete der stellvertretende Kommandant den Feuerwehrdienst, da es nicht mehr einfach sei, Personal für die ehrenamtlichen Aufgaben zu finden. Es sei eine Daueraufgabe, immer wieder Leute anzusprechen, um sie für diesen Dienst zu gewinnen. Der Personalstand der einzelnen Abteilungen: Stadt 83 Mitglieder, Haltingen 29, Märkt 22 und Ötlingen 21. Ihren Nachwuchs rekrutiert die Feuerwehr laut Strohmeier in erster Linie aus der Jugendfeuerwehr mit derzeit 27 Jugendlichen. Hier leisten, wie auch Kommandant Klaus Gempp anerkannte, Jugendleiter Jan Schützenmeister und sein Stellvertreter Max Nordmann vorbildliche Arbeit.

Dem Spielmannszug unter Leitung von Michael Schiessel gehören 20 aktive Mitglieder, davon drei Auszubildende, sowie 67 passive Mitglieder an. Die Altersabteilung unter Leitung von Gerhard Riesterer besteht derzeit aus 82 Mitgliedern. Gempp bescheinigte Albert Fuchs, dem Kreisobmann der Altersmannschaften, mit der Ausrichtung des Landestreffens im Herbst vergangenen Jahres Maßstäbe gesetzt zu haben.

Weitere Informationen

  • Quelle: Weiler Zeitung
Letzte Änderung am Montag, 10 April 2017 18:12