Wehr rückt an den Ortsrand

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Ortschaftsrat fällt einstimmig die Entscheidung über den Standort des neuen Gerätehauses.

WEIL AM RHEIN-MÄRKT. Der Märkter Ortschaftsrat hat sich am Mittwoch einstimmigen für den Standort und den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Märkt entschieden. Nach dem Votum des Rates soll das neue Gerätehaus am Ortsausgang Richtung Eimeldingen entstehen und auch Räume für die Ortsverwaltung beherbergen. Der Erste Bürgermeister Christoph Huber war zuversichtlich, dass bis Ende 2017 die Baugenehmigung vorliegt und dass die Stadt ab Mitte 2018 bauen kann.

Das Feuerwehrgerätehaus in Märkt ist bekanntlich zu eng geworden und technisch veraltet. Im Juli 2015 beschloss der Gemeinderat daher, ein neues Gerätehaus zu bauen, und beauftragte die Verwaltung, den Bedarf an Räumen und einen geeigneten Standort zu ermitteln. Zwei von acht überprüften Standorten nahm die Verwaltung in die nähere Auswahl. Bürgermeister Huber empfahl dem Ortschaftsrat, das Feuerwehrhaus am Ortsausgang an der Kreisstraße nach Eimeldingen und am Verbindungssträßchen nach Efringen-Kirchen zu bauen. Dort besitzt die Stadt ein geeignetes Grundstück, zwei Nachbarn seien grundsätzlich bereit, Gelände zu verkaufen. An diesem Standort könnte, so Huber, das Gerätehaus bei Bedarf später auch erweitert werden. Zudem ermöglicht er ein sicheres Ein- und Ausrücken der Wehrleute.

Bürgermeister Huber hob außerdem hervor, dass man mit dem Bau des Gerätehauses zwei weitere vom Ortschaftsrat gewünschte Projekte voranbringen könnte. Zum einen könnte der Radweg nördlich der Kreisstraße Richtung Eimeldingen weiter geplant und vielleicht im ersten Abschnitt schon gebaut werden, stellte Huber in Aussicht. Außerdem müsste das Ortsschild Richtung Gemarkungsgrenze versetzt werden, so dass Autofahrer früher abbremsen müssten.

Der zweite Standort neben der Ortsverwaltung, wäre zwar zentraler, führte Huber aus. Doch da dort ein Nachbar ein Wegerecht habe, käme das Gerätehaus auf dem Festplatz zu stehen, wo die Märkter ihr traditionelles Fischerfest feiern.

An beiden Standorten könnte im Feuerwehrhaus auch die Ortsverwaltung untergebracht werden. Für die Wehr sind auf rund 300 Quadratmetern eine Fahrzeughalle, Sanitäranlagen, ein Mannschafts-, ein Schulungsraum und Nebenräume eingeplant. Der Schulungsraum könnte auch als Sitzungszimmer für den Ortschaftsrat und als Trauzimmer genutzt werden.

Ein Jugendraum ist nicht mehr eingeplant. Junge Leute aus Märkt hätten im Jahr 2015 den Jugendraum im Schulhaus renoviert und bezogen, begründete der Bürgermeister dies. Unterstützt von Ortsvorsteher Stefan Hofmann forderte Christoph Schröder trotzdem, im neuen Gerätehaus Platz für einen Jugendraum vorzusehen. Der Raum in der Schule sei schon einmal in Frage gestellt worden, auch weil die Jugendlichen und die Grundschüler die gleichen Toiletten benutzten, sagte er. Darin sah Huber kein Problem. Er betonte, dass auch die Hermann-Daur-Schule selbst nicht in Frage stehe: "Die Schülerzahlen sind stabil."

Der DLRG will die Stadtverwaltung das heutige Feuerwehrhaus in Märkt zur Miete anbieten. Die heutigen Räume der Ortsverwaltung sollen zu einer Wohnung umgebaut werden, was Ortschaftsrat Schröder allerdings ablehnte. Um den Bauantrag vorzubereiten, ist im Haushaltsentwurf für 2017 die Summe von 85 000 Euro angemeldet.

Weitere Informationen

  • Quelle: Badische Zeitung

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